Herbstfreuden
Ein kleiner Artikel im hiesigen Käseblatt („2008 - ein gutes Pilzjahr . .“) erinnerte mich daran, dass wir die Vorzüge des „Nicht-mehr-Berufstätigseins“ ausnutzen, noch VOR dem Wochenende (und den heuschrecklichen Pilzsucherscharen) die letzten Sonnenstrahlen nutzen und unseren streng geheimen Steinpilz-Wanderweg abernten sollten.
Pustekuchen – nichts da, rein gar nichts. Nicht mal eine Steinpilzleiche. Etwas enttäuscht und schon überlegend wie sich das Abendmahl nun gestalten könnte, tat sich die Überraschung mitten auf dem Waldweg auf:
Ein, nein, zwei, nein, mehrere PFIFFERLINGE!!!!
Es ist bestimmt schon 40 Jahre her, dass ich einem Pfifferling in freier Wildbahn begegnete und hielt die zumindest im Binger Wald am rheinischen Fuße des Hunsrücks für ausgestorben.
Zwei haben wir geerntet, den Rest zur Weiterverbreitung (leicht mit einigen Blättern abgedeckt) belassen.
Um es kurz zu machen: Es fand sich noch ein Maronenröhrling und zusammen mit einem fein gehackten Zwiebelchen und frischer Petersilie ergab sich daraus ein angenehm aromatisiertes Rühr-Eiergericht.
Hier ein Bild von reicherer Beute aus besseren (Pilz-)Zeiten

Es fand sich übrigens noch ein weiterer Pilz – von oben dunkelbraun-samtiger Hut, von unten dunkelrote Poren, der Stiel ebenso rot auf gelbem Grund geflammt. Mein lieber Opa hätte seinerzeit den Pilz umgehend aussortiert, weil er grundsätzlich keine Pilze aß, die wie dieser an der Schnittstelle sofort blau anliefen. Nach unserem schlauen Pilzbuch kamen entweder ein Satanspilz (giftig – 6 Stunden Erbrechen) oder ein flockenstieliger Hexenröhrling (guter Speisepilz nach Erhitzen) in Frage. Wir haben uns nach sorgfältiger Prüfung und Nutzen-Risiko-Abwägung für letzteren entschieden, ihn leider nicht fotografiert sondern –separat zubereitet – gekostet. Ist uns gut bekommen und kann in die Sammelliste aufgenommen werden.
Pustekuchen – nichts da, rein gar nichts. Nicht mal eine Steinpilzleiche. Etwas enttäuscht und schon überlegend wie sich das Abendmahl nun gestalten könnte, tat sich die Überraschung mitten auf dem Waldweg auf:
Ein, nein, zwei, nein, mehrere PFIFFERLINGE!!!!
Es ist bestimmt schon 40 Jahre her, dass ich einem Pfifferling in freier Wildbahn begegnete und hielt die zumindest im Binger Wald am rheinischen Fuße des Hunsrücks für ausgestorben.
Zwei haben wir geerntet, den Rest zur Weiterverbreitung (leicht mit einigen Blättern abgedeckt) belassen.
Um es kurz zu machen: Es fand sich noch ein Maronenröhrling und zusammen mit einem fein gehackten Zwiebelchen und frischer Petersilie ergab sich daraus ein angenehm aromatisiertes Rühr-Eiergericht.
Hier ein Bild von reicherer Beute aus besseren (Pilz-)Zeiten

Es fand sich übrigens noch ein weiterer Pilz – von oben dunkelbraun-samtiger Hut, von unten dunkelrote Poren, der Stiel ebenso rot auf gelbem Grund geflammt. Mein lieber Opa hätte seinerzeit den Pilz umgehend aussortiert, weil er grundsätzlich keine Pilze aß, die wie dieser an der Schnittstelle sofort blau anliefen. Nach unserem schlauen Pilzbuch kamen entweder ein Satanspilz (giftig – 6 Stunden Erbrechen) oder ein flockenstieliger Hexenröhrling (guter Speisepilz nach Erhitzen) in Frage. Wir haben uns nach sorgfältiger Prüfung und Nutzen-Risiko-Abwägung für letzteren entschieden, ihn leider nicht fotografiert sondern –separat zubereitet – gekostet. Ist uns gut bekommen und kann in die Sammelliste aufgenommen werden.
Graugans54 - 13. Sep, 14:49
Lecker....
sagt die Alte Saeckin